Dead-Lord-Heads-Held-High-artworkThin Lizzy lassen grüßen!

In der jüngeren Vergangenheit haben die vier Schweden von Dead Lord häufig von sich Reden gemacht. Ob Shows mit Imperial State Electric, Audrey Horne, Wolf, Noctem, The Answer oder jüngst ein gelungener Auftritt auf dem Summer Breeze – live ging die Post ab und auch auf Albumebene haben die Nordlichter das Zeug dazu, der nächste Überflieger im Classic-Rock-Genre zu werden. HEADS HELD HIGH ist das zweite Full-Length-Werk des emsigen Quartetts. Ihre Musik lehnt sich deutlich an die 70er-Jahre an. Und auch wenn das Cover gut und gerne ein Black-Sabbath-Album aus jener Zeit hätte zieren können, erinnern die Klänge doch vor allem an Thin Lizzy. Besonderes Charakteristikum ist der leicht nasale Gesang von Frontmann Hakim Krim, der über einen sehr hohen Wiedererkennungswert verfügt. Die leichtfüßigen Songs gehen sofort ins Ohr und bestechen durch großes Hitpotenzial. Insbesondere der Opener „Farewell“ geht einem bereits nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Sinn. Auch die oft mehrstimmigen Gitarrenharmonien wissen zu gefallen, verleihen sie den zehn Songs doch einen sehr melodischen Charakter. Alles in allem ein überaus gelungenes Zweitwerk, das nicht nur Thin-Lizzy-Fans anchecken sollten!