Die Top 50 Alben des Jahres: Platz 40-31

Die 50 besten Alben 2018

Zwölf Monate, hunderte von neuen Alben, tausende von Songs – gute, schlechte, grandiose Stücke. Wer kann da den Überblick bewahren? Gut, dass es die CLASSIC ROCK-Redaktion gibt. Wir sind in der Zeit herumgereist, haben uns für euch angestrengt erinnert, haben gesammelt, recherchiert, diskutiert, bewertet, und auch gekämpft. Das ist dabei herausgekommen: die 50 besten Alben des Jahres 2018, Platz 40 bis 31!

Platz 40: The Marcus King Band: CAROLINA CONFESSIONS (FANTASY/UNIVERSAL)

Das blutjunge Songwriter-Wunderkind Marcus King präsentiert 2018 ein schillerndes Werk, das ihn und seine Bandmitglieder in einer musikalischen Homogenität zeigt, die gegenwärtig einzigartig sein dürfte.
Anspieltipp: ›Goodbye Carolina‹

Platz 39: Slash: LIVING THE DREAM (ROADRUNNER/WARNER)

Während er die ge­­fühlt zehnte Weltumrundung mit den re­­formierten Guns N’ Roses hinter sich brachte, schaffte es Slash nebenbei, sein bislang stärkstes Soloalbum mit Myles Kennedy und den Conspirators aufzunehmen.
Anspieltipp: ›Sugar Cane‹

Platz 38: Rick Parfitt: OVER AND OUT (Earmusic/Edel) 

Bis zu seinem Tod 2016 arbeitete der Status-Quo-Gitarrist an seinem Solodebüt. Benannt nach einem seiner Lieblingssprüche, ist es dieses Jahr er­­schienen. Es ist eine Mischung aus Balladen und Oldschool-Rock ge­­worden.
Anspieltipp: ›When I Was Fallin’ In Love

Platz 37: Nathaniel Rateliff & The Nightsweats: TEARING AT THE SEAMS (STAX/CAROLINE/UNIVERSAL)

Nathaniels zweites Studioalbum mit den Night Sweats strotzt dermaßen vor goldgelb gereiftem, knisterndem R&B- und Soul-Selbstverständnis, dass man ganz unaufgeregt auf die Jagd nach einem zweiten ›S.O.B.‹ verzichten konnte.
Anspieltipp: ›You Worry Me‹

Platz 36: Jon Spencer: JON SPENCER SINGS ALL THE HITS (IN THE RED/CARGO)

Eigentlich kann man sich bei diesem in Stein gemeißelten Namen gar nicht vorstellen, dass erst 2018 die Zeit für Jon Spencers Solodebüt gekommen war. Auch alleine zeigt er sich als kompromisslos sound-subversiver, sexy Fuzz- und Rumpel-König des maximal verzerrten Garagen-Rock und -Soul – und schillernder Selbstironie.
Anspieltipp: ›I Got The Hits‹

Platz 35: DeWolff: THRUST (MASCOT/ROUGH TRADE)

Holland ist nicht gerade berühmt für großkalibrige Rockacts, doch De Wolff fahren trotz ihres noch jungen Alters von jeher riesige Geschütze auf, so auch auf ihrem virtuosen Werk THRUST. Retro und doch ganz eigen.
Anspieltipp: ›Big Talk‹

Platz 34: David Crosby: HERE IF YOU LISTEN (MBG/WARNER)

Die Kreativsträhne hält an: Gemeinsam mit Michael League, Michelle Willis und Becca Stevens veröffentlicht der Folk­rock-Altmeister sein viertes Album in fünf Jahren. Inklusive Seitenhieb gegen Donald Trump.
Anspieltipp: ›1974‹

Platz 33: The Night Flight Orchestra: SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH (NUCLEAR BLAST/WARNER)

Mit ihrem radiotauglichen AOR, der bisweilen auch nach melodischer Meat-Loaf-Mu­sicalbühne klingt, treffen die Schweden – was immer noch untypisch für eigentliche Death-Metaller ist – mitten ins Glücks-Zentrum.
Anspieltipp: ›Barcelona‹

Platz 32: The Magpie Salute: HIGH WATER I (MASCOT/ROUGH TRADE)

Dass sich die Robinson-Brüder nicht vertragen, ist nach wie vor traurig, aber immerhin beschert uns dieser Zwist zwei tolle Bands. The Magpie Salute ist die Griffigere der beiden und begeistert auf ganzer Linie mit herzerwärmend klassischem Rock.
Anspieltipp: ›For The Wind‹

Platz 31: Roger Daltrey: AS LONG AS I HAVE YOU (POLYDOR/UNIVERSAL)

Was für ein unfassbares Glück, dass er nicht gestorben ist, bevor er alt wurde. Der The-Who-Frontmann zählt mittlerweile 74 Lenze und brilliert mit kraftvollem Soulrock, der uns glatt die Hauptband vergessen lässt. Einfach schön.
Anspieltipp: ›Get On Out Of The Rain‹

1 KOMMENTAR

  1. Sehr interessante Alben , ich werde an den freien Tagen darin mal stöbern .

    Guten Rutsch und allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019 mit ganz viel Rockmusik

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