Bühne DDWie es ist, als Supportband mit Billy Idol zu touren, erfahrt ihr im CLASSIC ROCK-Tourbericht, der aus der Feder des Nervous Germans-Sängers Grant Stevens höchstpersönlich stammt. Der humorvolle Australier gewährt uns exklusiv einen Einblick in sein Tourtagebuch und verrät, wie es hinter den Kulissen zugeht. Lest hier seine Live-Review über das Nervous Germans-Konzert vom 3. Juli in Dresden.

3. Tag als Supportband für Billy Idol, heute: Junge Garde in Dresden.

Der Tag fängt megamäßig an mit den Nachrichten aus den Staaten, dass unser Album VOLATILE von 0 auf 184 in die CMJ Top 200 Charts eingestiegen ist. Ein kleiner aber sehr deutlicher Anfang. CMJ (College Music Journal) erfasst die Airplay-Informationen von ca. 400 US College-Radiosendern und die Nervous Germans bekommen bei vielen Stationen sogar „Heavy Rotation“ (also mehrere Einsätze die Woche). Ist das nicht geil? Eine deutsche Band?? In den US-Charts??? Nervous Germans hat’s schon einmal geschafft, damals mit ›Germans can’t play Rock’n Roll‹ … und jetzt nochmal. Wir sind verdammt stolz drauf!

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Die beiden ersten Supportshows in Berlin und Hamburg waren schon super. Heute soll’s noch besser werden. Es ist ein riesiges Gefühl, wenn in Hamburg bei den letzten Songs die Gitarrenroadies und die Crew von Steve Stevens und Billy Idol Backstage an der Seite mitrocken und posen. They seem to like us…

Zurück auf der A13 Richtung Dresden kommt die bittere Realität … Stau Nummer 1 dauert eine halbe Stunde. Und Stau Nummer 2? Ein großer LKW Unfall. Aber: mit dem Bandbus geht’s über das Feld und anschließend die schöne Landstraße bis zur nächste Autobahnausfahrt und das Ziel ist erreicht.

Die Junge Garde begrüßt uns mit brüllender Hitze auf der Bühne beim Soundcheck. Billys Band und Crew sind außerordentlich kooperativ und freundlich. Es macht richtig Spaß, mit solchen Profis zu arbeiten. Unsere super Crew Micha und Max versichern uns, dass alles supersmooth läuft. Ab ins Catering, wo sich alle außer ich, der Sänger, die Wampen vollhauen. Singen mit vollem Bauch ist nicht mein Ding, vielleicht nachher (wenn es nix mehr gibt).

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