pink-floyd-4CLASSIC ROCK verlost unter allen Teilnehmern ein Set bestehend aus den 2016er Editions von Pink Floyds ATOM HEART MOTHER, MEDDLE und OBSCURED BY CLOUDS auf 180-Gramm-Vinyls!

Lest hier die Reviews zu den Neuauflagen:

Pink Floyd – ATOM HEART MOTHER/MEDDLE/OBSCURED BY CLOUDS (THE VALLEY)
(Pink Floyd Records/Parlophone/Warner)
Text: Michael Köhler

Zweiter Schub der Vinyl-Neuauflagen von Pink Floyd
Mit drei weiteren 180-Gramm-Alben in Ori­­ginal-Artworks setzt sich die Vinyl-Neu­auflage von Pink Floyd fort. Noch ganz dem Prog-Rock-Zeitgeist verpflichtet war das 1970 mit Norman Smith co-produzierte ATOM HEART MOTHER: Für die knapp halbstündige, klassisch inspirierte Titelsuite in opulenter Orchester­fassung samt Vokalbegleitung des John Aldiss Choir holte sich das Quartett Komponist und Arrangeur Ron Geesin. In verkiffter Entspanntheit oszillierten hingegen Roger Waters ›If‹, Rick Wrights ›Summer ‘68‹, David Gilmours ›Fat Old Sun‹ sowie das mit Schlagzeuger Nick Mason im Kollektiv konzipierte 13-minütige Instrumental ›Alan‘s Psychedelic Breakfast‹ mit Hörspiel­charakter.

Auch beim ersten selbstproduzierten Werk MEDDLE standen die Zeichen noch auf überlange Klangexperimente: ›Echoes‹, ein pastoraler Space-Rock-Trip, beanspruchte abermals eine ganze LP-Seite. Erstklassige Mischware lieferte die A-Seite: Der Techno-Trance-Vorreiter ›One Of These Days‹ avancierte mit hypnotischem Basslauf und psychedelischem Orgel­schwellen zum Diskotheken-Favoriten. ›St. Tro­pez‹ beschwor Jazz-Momente á la Django Reinhardt. In Hundejaulen getränkten Delta-Country-Blues servierte schließlich ›Seamus‹.

Nach MORE einen weiteren Soundtrack für US-Regisseur Barbet Schroeder lieferte die Truppe mit OBSCURED BY CLOUDS (THE VAL­LEY). Letz­teres galt 1972 als luftiges Zwischen­werk, bildete aber tatsächlich die Brücke zwischen der experimentellen Progressive-Under­ground-Ära und der Neuorientierung in Richtung der wesentlich eingängigeren Klangstrukturen von THE DARK SIDE OF THE MOON. Mit den sphärischen Instrumentalstücken ›Obscured By Clouds‹ und ›When You‘re In‹ präsentierte das Werk Wegweisendes in Sachen VCS3-Elektronik. Hit-Potenzial zeigte gar das beschwingt-lässige, Roger Waters‘ Vater gewidmete ›Free Four‹. Das Albumfinale ›Absolutely Curtains‹ beinhaltete archaische Chorgesänge des im Film auftretenden Mapuga-Stammes.

ATOM HEART MOTHER: 8/10
MEDDLE: 9/10
OBSCURED BY CLOUDS: 8/10

CLASSIC ROCK verlost ein Set bestehend aus allen drei Alben in der 2016er Edition auf 180-Gramm-Vinyls!!!

floyd

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Teinahmeschluss: 10.11.16
 

  • Susanne Benner

    Bin schon Pink Floyd Fan seit meiner Kindheit, hoffe mal auf die Glücksfee 🙂