Angus Young begrüßte Guns N‘ Roses persönlich am Flughafen in Sydney. Bekleidet war der Leadgitarrist von AC/DC dabei mit einer orangen Security-Weste.

Guns N‘ Roses landeten gestern in Australien, um ihre große „Not In This Lifetime“-Tour in Sydney fortzuführen. Gerade als die Band aus dem Flugzeug aussteigen wollte, kam es aufgrund eines angeblichen Sicherheits-Checks zu Verzögerungen. Der wahre Grund hierfür war jedoch kein Geringerer als Gitarren-Derwisch Angus Young leibhaftig, der es sich nicht nehmen ließ, seine neuen besten Freunde persönlich willkommen zu heißen.

Bassist Duff McKagan musste dieses Ereignis umgehend auf Twitter teilen: „Wurden letzte Nacht in Sydney dazu aufgefordert, noch im Flugzeug zu bleiben. ‚Sicherheits-Check‘ hieß es. Wir warteten. Dann kam Angus Young in einer orangen Warnweste.“

Fernando Lebeis, ein Mitglied des Tour-Managements der Gunners, postete später ein Foto auf Instagram. Es zeigt einen Blumenstrauß, den Angus Young und seine Frau Ella der Band geschenkt hatten.

I have missed these two, Angus and Ella. AC⚡️DC Family.

Ein von Fernando Lebeis (@flebeis) gepostetes Foto am

Guns’N Roses werden kommendes Wochenende zweimal nacheinander das ANZ Stadium in Sydney befeuern. Die Spekulationen darüber, ob Angus Young der Band für ein paar Nummern auf die Bühnenbretter folgen wird, häufen sich nun natürlich. Vor allem nach der galanten Begrüßungsgeste am Flughafen.

Erst im April letzten Jahres startete die geschichtsträchtige AXL/DC -Kollaboration auf dem Coachella Festival, als Angus Young Guns N‘ Roses bei den Songs ›Riff Raff‹ und ›Whole Lotta Rosie‹ unterstützte. Kurz darauf folgte die „Rock Or Bust“-Tournee von AXL/DC, bei der Axl Rose AC/DC-Frontman Brian Johnson aufgrund dessen Hörverlusts auf der Bühne vertrat. Gipsbein inklusive.

Seit dieser intensiven Zusammenarbeit scheint das Band zwischen der Gunners- und der AC-Front immer stärker zu werden.

Nachdem sowohl Brian Johnson als auch Bassist Cliff Williams AC/DC verlassen haben, gestalten sich Zukunftsprognosen über das Fortbestehen der legendären Rock’n Roll-Lokomotive schwierig.