Smoke BlowPunk Rock-Attacke galore: So soll’s sein.

Der Laden passt zur Band: Drängeln gehört zum guten Ton, und in der Enge liegt die Rockkraft – auf zum Rifftanz, Smoke Blow sind in der Stadt! Klare Sache: Ein ›Alligator Rodeo‹ ist das Mindeste, das hier heute steigen muss. Vor allem angesichts des neuen Wahnsinnsalbums THE RECORD. Also her mit den Hits! Die lassen dann auch nicht lange auf sich warten. Schon kurz nach Showstart schwappt das Bier wie von selbst über den Rand. Merke: Bei einer Smoke Blow-Show macht der Bewegungsdrang selbst vor einem Augustiner-­Becher nicht halt. Kein Wunder auch, wenn selbst mit den Toten getanzt wird. Aber die Lebenden sind viel, viel lauter. Jack Letten und MC Straßenköter tun ihr Bestes, um die Meute weiter anzustacheln, und das geht, oh Wunder, auch ohne Wörterbuch. Kiel und München sind sich doch näher, als mancher wahr­haben will…

Schon rollt aus dem eisigen Norden der ›Ice Wolf‹ ein, im Gegensatz zur Bochumer Releaseshow Anfang des Jahres aber nur einmal. Schließlich wird es kriegerisch: Der ›Nuclear War‹ bricht über München herein. Da hilft nur noch eines: Deckung hinterm Tresen! Und ja: Ohne Cover geht’s auch heute nicht – ›Rebel Yell‹ ist ebenso wenig totzukriegen wie Smoke Blow. Bleibt nur eine Frage offen: Warum füllt eine derart energetische Band eigentlich noch keine Megahallen?