Communic2011dMeine Hauptinspiration für THE BOTTOM DEEP war, dass mei­ne Tochter gestorben ist.” Das sitzt, da schluckst du erst mal. Im- mer­hin: Communic-Frontmann Odd­leif Stensland, der nach dem Verlust seines Kindes fast acht Monate lang keine Gitarre angerührt hat, hat die Arbeit an der vierten Platte der Prog-Me­taller zu­­mindest teilweise über diese persön­liche Tragödie hinweg geholfen. „Die Platte war wie eine Therapie für mich, ich musste sie einfach machen.” Und gerade weil er auf THE BOTTOM DEEP so viel von seinem Inneren preisgegeben hat, ist er be­son­ders gespannt darauf, wie der Longplayer von den Fans angenommen wird: „Ich spüre so eine Mi­schung aus Angst und Aufregung, da wir Musik he­rausbringen, die mir sehr nah ist und direkt von Herzen kommt. Es war hart, mich so zu entblö­­ßen, aber ich muss­te es tun.” Unterstützung bekam Stensland von seinen Bandkollegen Bas­sist Erik Mor­ten­sen und Drummer Tor Atle An­der­sen sowie ihrer Plattenfirma: „Die Label-Leute gaben mir die Zeit, die ich brauchte. Es war schön zu merken, dass sie Menschen sind und kei­­ne Maschinen, die ständig nur daran denken, Koh­­le zu machen.”