Gypsyhawk 2012a @ Jennie Ross„Wir sind einfach vier Metal-Dudes, die harten Rock‘n‘Roll spielen und jeden Abend eine neue Party schmeißen möchten. Zu unserer Musik können die Typen headbangen und die Ladies mit den Är-schen wackeln. Das ist unsere Mission“, offenbart Eric Harris, Sänger und Bassist von Gypsyhawk, gleich zu Beginn mit ernstem Blick – und einem kurzen Zucken der Mundwinkel. Diese vier Musiker haben Freude an ihrer Band, ihrer Musik. Hier wird nicht bierernst über Songstrukturen philosophiert, hier steht der Spaß an der Musik und der Sache im Allgemeinen im Vordergrund. „Langweilige Musik langweilt uns einfach, und dagegen wollen wir etwas unternehmen“, grinst Eric.
Angefangen hat alles vor etwa vier Jahren, als Eric und Gitarrist Andrew Packer zusammen in der Metal-Band Holy Grail spielten. „Unseren Schlagzeuger Ian Brown haben wir dann übers Internet kennengelernt“, blickt An-drew zurück. „Zu dieser Zeit war unser zweiter Gitarrist ausgestiegen – und wir brauchten Ersatz. Zum Glück trafen wir einen Albino-Zauberer, der uns drei Wünsche freigab. Also bestellten wir drei Wild Turkey-Whiskey, 14 Gramm gutes Gras und einen neuen Gitarristen – und puff: Plötzlich stand da Erik Kluiber, schlug mit uns ein und begann zu jammen.“ .

Auch zu ihrer Musik hat Andrew eine ähnlich lustige Geschichte parat. „Ich denke, unser Sound ist eine Kombination aus den Klängen unserer Geburtsstaaten. Ich komme aus Südkalifornian, also wollte ich so klingen wie die Beach Boys. Ian stammt aus Nebraska, deswegen wollte er nach Farm-Equipment klingen. Eric ist in Louisiana geboren, daher dieser Hauch von Voodoo in unserer Musik. Tja, und Erik kommt aus Detroit und hat diesen Sound eines 1970er Chevy Nova, den man über eine Autobahn jagt, mit in die Band gebracht.“

Mit ihrem Zweitwerk REVELRY & RESILIENCE wollen Gypsyhawk nun die Welt erobern. „Im Gegensatz zum Debüt ist es direkter“, erklärt Eric. „Das Debüt war eher eine progressive, spirituelle Reise unter dem Einfluss von Drogen. Dieses haut richtig in die Fresse.“ Auch ihre Zukunftspläne sind passend pragmatisch: „Wir wollen uns besaufen, kiffen und flachgelegt werden, Dude. Und hoffentlich bringt uns das bald auch nach Europa.“