Review: Corrosion Of Conformity – NO CROSS NO CROWN

Corrosion Of Conformity No Cross No Crown

13 Jahre…

…sind seit IN THE ARMS OF GOD, dem letzten Album mit Pepper Keenan, vergangen. Umso größer ist die Erwartung an die erste Studioscheibe seit der viel umjubelten 2014er Reunion der mit großem Abstand erfolgreichsten Band-Inkarnation. NO CROSS NO CROWN übertrifft dabei mit Leichtigkeit die angesichts des illustren Backkatalogs gesteckten Hoff­nungen. Es gibt etliche Querverweise – aber keine Plagiate – zu Meilensteinen wie DELIVERANCE (1994) und WISE­BLOOD (1996), doomige Verneigungen vor Black Sab­bath (logisch) und den in der pepperlosen Zeit von Fans vermissten Southern-Rock-Einschlag. NO CROSS NO CROWN liefert in Folge dessen die volle Breitseite an Woody Weatherman/Pepper Keenan-Riffs und des groovigen Rhythmusfundaments von Mike Dean (Bass) und Reed Mullin (Schlagzeug). Dazu verabreichte John Custer, der seit BLIND alle Corrosion-Of-Conformity-LPs produziert hat, den erstklassigen Songs am Mischpult die richtige Würze mit einer großen Portion Wüstenstaub. Etwas ungewöhnlich ist hingegen das Artwork im Stil einer der unzähligen Neo-Doom-Kapellen geraten.

9/10

Corrosion Of Conformity
NO CROSS NO CROWN
NUCLEAR BLAST/WARNER

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