Review: David Crosby – HERE IF YOU LISTEN

David Crosby Here If You Listen

Ein emotionales, nachdenkliches und dennoch kraftvolles Alterswerk der Songwriter-Legende.

77 Jahre hat der Kalifornier mittlerweile auf dem Buckel. Was ihn nicht davon abhält, hier schon sein viertes Studioalbum in weniger als fünf Jah­ren zu präsentieren. In hohem Alter ist die Woodstock-Legende also wieder so aktiv und umtriebig wie damals mit The Byrds oder auch den Kollegen Stills, Nash und Young. Gut so, denn bei diesen elf neuen Liedern wird schnell klar, dass Crosby noch einiges zu sagen hat – sowohl musikalisch als auch textlich. Unterstützt wird er dabei von Snarky-Puppy-Bassist Michael League und den Jazzpop- bzw. Indiefolk-Sägerinnen Michelle Willis und Becca Stevens. Alle drei waren auch am Songwriting und der Produktion beteiligt. Highlights des sehr atmosphärisch klingenden, größtenteils akustisch eingespielten Werks sind das verträumte ›Your Own Ride‹, das von wunderschönem Wechselgesang bestimmte ›I Am No Artist‹ und das nachdenkliche ›Fighting For‹. Ebenfalls sehr gelungen ist ein lebendiges, zum Abschluss kredenztes erneutes Cover von Joni Mitchells ›Woodstock‹.

7/10

David Crosby
HERE IF YOU LISTEN
BMG/WARNER

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