dma's hills endNoel Gallagher, eat your heart out!

Reden wir nicht drum rum: Die DMA’s klingen wie Oasis. Aber, das ist der entscheidene Punkt: Wo andere die Akkorde und die Frisuren kopieren, haben Tommy O’Dell, Matt Mason und Johnny Took das GEFÜHL Oasis eingefangen – und zwar der frühen Oasis von „Definitely Maybe“. Die Euphorie von „Rock’n’Roll Star“, genau die, sie spiegelt sich in „Play It Out“. Der rollende Drive von „Slide Away“, er prägt in „In The Moment“, die unverkünstelte Melancholie des „Sad Song“ erlebt man neu in „So We Know“. Unoriginell soll das sein? Das ist unwichtig. Wirklich. Angesichts solcher Songs: „Delete“, „Melbourne“ oder „Step Up The Morphine“ – das sind genau die Lieder, die Noel Gallagher in seinen besten Zeiten mal schrieb und die er heute nicht mehr hinkriegt. Wow. Das alles von drei schüchternen Jungs aus Sydney, die ihre Lieder drei Jahre nur für sich selbst spielten, bis einer ihrer Freunde ihre Aufnahmen einem Label zuschickte! Das griff sofort zu und wird jetzt belohnt mit 12 Songs, die alles bündeln, was in den 90s auf der Insel toll war.

DMA’s
HILL’S END
Infectious/PIAS/Rough Trade
9/10