Review: Don Airey – ONE OF A KIND

Don Airey One Of A Kind

Solides Handwerk.

Don Airey kann noch so glänzen, sich freischwimmen und abrackern, immer blickt Jon Lord aus dem Hammond-Himmel herab und ruft „Ich war schon vor dir da“ aufs Spiel­feld. Airey zaubert auch mit diesem Album solide Songs mit tollen Melodien und griffigen Solos aus dem Hut – aber so stilbildend wie Lord ist das alles natürlich nicht. Don Airey hatte ein gutes Händchen, die Mannschaft für seine Platte auszusuchen. Sänger Carl Sentance stammt aus der derzeitigen Besetzung von Nazareth und kann das große Hardrock-Ein­­maleins von hochkarätigem Prog-Schmelz bis zum Dio-Gewitter stilsicher intonieren. Bassist Laurence Cottle spielte schon bei Black Sabbath, Gary Moore und Chick Corea, Schlagzeuger Jon Finnigan treibt die ganze Chose gut nach vorne. Das ganze Album ist gefällig und traditionell ausgerichtet, aber ein Geniestreich ist es sicher nicht.

6/10

Don Airey
ONE OF A KIND
EARMUSIC/EDEL

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