Review: Earthless – BLACK HEAVEN

Earthless Black Heaven

Massiver Monster-Jam.

Gewohnt jammig, dafür jedoch überraschend wortreich präsentieren sich die Musiker von Earthless auf ihrem neuen Studioalbum. Den Heavy-Psychedelic-Rockern sind dieses Mal mehrere Hände voll Wüstenstaub in ihre Songkiste gefallen. BLACK HEAVEN klingt nach einer dieser Partys, wo 70er-Jahre-Pornos auf Leinwänden die Dunkelheit erhellen und die Tanz­fläche von lauter druffen und duften Stoner-Schön­heiten (männliche und weibliche) in Schlaghosen und hippen Tattoos bevölkert wird, die headbangend, manche gar selbstvergessen, vor sich hin wogen. Allen Klischees zum Trotz ist die Platte cool und verknüpft die Synapsen neu, ätzt an den richtigen Stellen sogar wie flüssige Lava (die aus der Lampe) Löcher in die Hirnwände. Ein musikalischer Acidtrip, nur irgendwie bodenständiger. „Weltraum meets Höllenfeuer“-Intros treffen hier auf Hendrix-Anleihen wie in ›End To End‹, mischen sich mit knackigen Heavy-Twists á la ›Volt Rush‹ und werden am Schluss mit dem elegischen Schlepper ›Sudden End‹ klagend ausgebremst.

7/10

Earthless
BLACK HEAVEN
NUCLEAR BLAST/WARNER

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