Review: Echo & The Bunnymen – THE STARS, THE OCEANS & THE MOON

Echo And The Bunnymen The Stars

Altbekanntes im neuen, sinfonischen Gewand.

Die Post-Punk-Helden aus Liverpool treten schon seit Jahren immer mal wieder mit Orchester auf – und das derart erfolgreich, dass es im Grunde nur eine Frage der Zeit schien, ehe sie diesen Ansatz auch im Studio verfolgen. Das ist nun geschehen: THE STARS, THE OCEANS & THE MOON umfasst 13 Hasenmänner-Klassiker der frühen bis späten 80er sowie zwei Neuzugänge, eingespielt mit einem Meer an Streichern sowie jeder Menge Keyboards. Was zur Folge hat, dass Songs wie ›Rescue‹, ›Zimbo‹, ›The Cutter‹ oder ›The Killing Moon‹ eine ganz andere Identität annehmen. Dass sie zum Teil noch opulenter und bombastischer, aber auch getragener klingen. Dass sie zwar an Tempo einbüßen und die markante Stakkato-Gitarre deutlich in den Hintergrund tritt, dafür ist der Gesang von Frontmann Ian McCulloch jedoch umso akzentuierter. Was einem netten Update bzw. einer interessanten, erwachsenen Neubelebung entspricht – eben Bunnymen Version 2.0. Damit sind sie Ende Oktober auch auf Europa-Tournee.

7/10

Echo & The Bunnymen
THE STARS, THE OCEANS & THE MOON
BMG/WARNER

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