Review: Marco Mendoza – VIVA LA ROCK

Marco Mendoza Viva La Rock

Feier- und Lehrstunde.

Marco Mendoza nennt VIVA LA ROCK eine „Feier von Musik, Leben, Rock’n’Roll, Frieden und Lie­be“. Dementsprechend ambitioniert und vielfältig groovt und rockt das neue Werk des Bassisten der Dead Daisies, der auch schon bei Thin Lizzy, Blue Murder, White­snake und Black Star Riders tätig war. Vom treibenden Hardrock-Opener ›Viva La Rock‹, über den leicht souligen Kracher ›Sue Is On The Run‹ und das lässige ›Rocketman‹ mit dezentem R’n’B-Flair, bis hin zu der seiner Ehefrau gewidmeten Ballade ›Leah‹ hängt sich der Vollblutrocker voll rein. Und das nicht nur instrumental, sondern auch stimmlich ziemlich gelungen. Neben starken Melodien hat Mendoza immer wieder auch ein paar echt coole Screams drauf. Auch die übrigen Songs wie ›Sweetest Emotions‹, ein weiterer Soul-Rocker, und die beiden Cover ›Chinatown‹ von Thin Lizzy zusammen mit Mike Tramp am Mikrofon und ›Hey Baby‹ von Ted Nugent können sich hören lassen. Amtlich ebenso das etwas wuchtigere ›Burned‹ und das an Lenny Kravitz erinnernde ›Love 2 U‹. Die Nummer ›Let It Flow‹ beginnt chillig und endet als echter Rockkracher. Sie bildet auch den Abschluss des rundum stimmigen ersten Solo­werks seit sieben Jahren des in Los Angeles ansässigen Musikers.

8/10

Marco Mendoza
VIVA LA ROCK
MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

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