Review: Pink Floyd – A FOOT IN THE DOOR – THE BEST OF PINK FLOYD

Pink Floyd Best Of

Noch mehr Floyd’sches Vinyl: Kompilation von 2011 als Doppel-LP im Aufklapp-Cover.

Alle paar Monate werden weitere Pink-Floyd-LPs an den Strand gespült, diesmal ist A FOOT IN THE DOOR – THE BEST OF PINK FLOYD an der Reihe. Die stammt von 2011, erscheint jetzt aber erstmals auf schwarzem Gold in einer von James Guthrie mit Joel Plante neu gemasterten und von Bernie Grundman in Los Angeles auf Vinyl geschnittenen Version: eine von den Band­mitgliedern höchstselbst ausgewählte 16-Track-Kompilation, verpackt in den allerletzten Cover­entwurf, den der mittlerweile verstorbene Floyd-Langzeitwegbegleiter Storm Thogerson tätigte und der in der Neuauflage von seinem Kom­pagnon Aubrey Powell sowie von Peter Curzon um alternative Fotografien ergänzt wurde.

Die Songauswahl geriet etwas krude, über den Inhalt des Aufklapp-Covers mit separaten Innentaschen und zwei 180-Gramm-Scheiben lässt sich gewiss wunderbar debattieren. Mit der zweiten Single ›See Emily Play‹ von 1967 ist gerade einmal ein Titel von Gründer Syd Barrett dabei, generell neigt die Sammlung zur späteren Entwicklungs­phase der Band. Von THE DARK SIDE OF THE MOON finden sich gleich fünf Titel, drei von WISH YOU WERE HERE, vier von THE WALL sowie jeweils einer von THE FINAL CUT, A MO­­MENTARY LAPSE OF REASON und THE DIVI­SION BELL. Immerhin enthält die Zu­­sammenstellung die komplett wiederhergestellte Version von ›Time‹, bei der das auf der CD-Fassung herausgeschnittene Weckerklingeln wieder eingefügt wurde.

7/10

Pink Floyd
A FOOT IN THE DOOR – THE BEST OF PINK FLOYD
PARLOPHONE/WARNER

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