Review: Thundermother – THUNDERMOTHER

Thundermother ThundermotherNeustart geglückt!

Die Schweden Thundermother wären Anfang 2017 beinahe zerbrochen, als vier der Musikerinnen ihren Ausstieg verkündeten. Doch für Mastermind und Gitarristin Filippa Nässil war Aufgeben keine Option. So holte sie sich drei neue Mitstreiterinnen in die Band und führt den eingeschlagenen Weg der Scheiben ROAD FEVER und ROCK’N’ROLL DISASTER nun konsequent fort. Auch auf dem dritten Werk gibt es straighten High-Adrenaline-Rock, der klingt, als hätten sich Musiker von AC/DC, Motörhead und Airbourne zusammengetan und Janis Joplin als Sängerin engagiert. Die meisten Tracks haben eine Durchschnittslänge von drei Minuten und bestechen durch messerscharfe Gitarrenriffs, simple, aber wuchtige Drums und den charismatischen Gesang von Guernica Mancini, die im Vergleich zu ihrer Vorgängerin Clare Cunningham rauer und souliger klingt. Für Auflockerung inmitten von Dampfnummern wie ›Revival‹, ›Racing On Main­street‹ oder ›Rip Your Heart Out‹ sorgt die Halb­ballade ›Fire In The Rain‹, der bis dato ruhigste Thundermother-Track. Doch am besten sind die vier Ladys immer noch, wenn
sie aufs Gaspedal treten.

7/10

Thundermother
THUNDERMOTHER
DESPOTZ/CARGO

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