Review: Uncle Acid & The Deadbeats – WASTELAND

Uncle Acid And The Deadbeats

Erneut ein Treffer!

Es darf mit einiger Sicherheit prognostiziert werden, dass das fünfte Album dieser Gruppe für eine weitere Etablierung ihres Standings in der Metal- und Psychedelic-Rock-Szene sorgen wird. Fehler darf man sich in diesem streng umkämpften Genre-Zwischenland nämlich kaum erlauben. Rifft es zu eintönig (wie so oft) vor sich hin, ist kollektive Ignoranz dauerhaft die Folge, hört man hingegen die Vorbilder allzu deutlich heraus, wird selbst der kleine Platz in der Musikgeschichte verdaddelt. Die Engländer haben das Glück, dass sie tolle Songs haben, weshalb eine Genrezuordnung fast schon egal ist. Die hohe Kunst des lässigen Riffrockers beherrschen sie – wie ›Shockwave City‹ eindrucksvoll beweist – genauso wie die längeren Epen, exemplarisch nachzuhören im Achtminüter ›No Return‹. Das Pathos des True Metal braucht die Gruppe aus Cambridge übrigens nicht, hier sind keine Rollenspieler am Werk, sondern begeisterte und begeisternde Musiker, die den Hörer (abermals) in ihr ausgeklügeltes Sounddesign hineinziehen.

8 von 10 Punkten

Uncle Acid & The Deadbeats
WASTELAND
PLASTIC HEAD/SOULFOOD

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