Review: Zeal & Ardor – STRANGER FRUIT

Zeal And Ardor Stranger Fruit

Abstrakte Kompositionen.

Wenn es in diesem Sommer ein Al­­bum gibt, bei dem der Name Pro­gramm ist, dann ist es STRANGER FRUIT! Was Manuel Gagneux mit dieser Scheibe auf den Konsu­men­ten loslässt, ist nur schwer in Worte zu fassen. Ein Boll­werk aus unterschiedlichen Stilrichtungen – mal entspannt, mal ultra-aggressiv – prasselt auf den Hörer ein, der unweigerlich in einer wilden (Klang-)Achterbahnfahrt landet. Death- und Black-Metal-Elemente treffen auf Alternative, Blues, Stoner, Gospel und Soul-Einflüsse, dazwischen zirpen Grillen oder es singt ein Chor plus Vogel­zwitschern. Für Personen, die Musik gerne in Schubladen packen, ist STRANGER FRUIT eine absolute Überforderung der Gehörgänge. Freunde abgefahrener, spannender und unvorhersehbarer Kompositionen haben aber ohne Zweifel großen Spaß mit dieser (im positiven Sinne) wirklich verrückten LP.

8/10

Zeal & Ardor
STRANGER FRUIT
MVKA/ROUGH TRADE

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