saxonSaxon halt!

Wenn Saxon ein neues Album veröffentlichen, weiß der geneigte Fan, was er zu erwarten hat. Die britische NWOBHM-Legende hat sich nie groß um Experimente oder Trends gekümmert und zieht seit nunmehr 21 Alben ihren eigenen Stil durch. So sind die Unterschiede zwischen BAT­TERING RAM und den Vorgängern SACRIFICE und CALL TO ARMS eher marginal. Geboten wird auch hier traditioneller Heavy Metal, der modern und druckvoll produziert wurde. Sänger Biff Byford sorgt mit seiner markanten Röhre für einige prägnante Ohrwürmer, so zum Beispiel mit dem opulenten Titeltrack ›Battering Ram‹ sowie ›Devil’s Footprints‹, ›Queen Of Hearts‹ und ›Eye Of The Storm‹. Der Großteil der Tracks kommt treibend und mitreißend auf den Punkt, balladeske Momente gibt es nur wenige. So sind zwar auch die Überraschungen rar, doch wer die Band mag, darf sich über ein frisch klingendes Album freuen, das leicht hörbar ist und die Band auch 36 Jahre nach ihrer Gründung noch immer in bestechender Form zeigt.