singularity_packshot_ps3Eine einsame Insel, verrückte Wissenschaftler, russische Schurken – wie viele Klischees verträgt ein Spiel?

1950 experimentierte das russische Militär auf der Inselbasis Katorga-12 mit dem Stoff E99. 60 Jahre später erhält Nate Renko den Auftrag, den hohen Gehalt radioaktiver Strahlen auf dem Eiland zu untersuchen. Schnell stellt der Air Force-Pilot fest, dass die Uhren hier anders als in der restlichen Welt ticken: Immer wieder wird er zwischen Szenarien des Kalten Krieges und der Gegenwart hin- und hergerissen. Als er herausfindet, dass Nikolai Demichevs Hand-langer an neuen Versuchen arbeiten, wird ihm klar, dass nur er die Menschheit retten kann.

Bei bleihaltigen Konfrontationen mit Soldaten und Mutanten greift Renko neben Standard-Schießprügeln auf ein Zeitmanipulationsgerät zurück. Damit verändert er Alter und Geschwindigkeit von Gegnern und Objekten, manipuliert bei Vergangenheitsreisen die Gegenwart und kehrt Schwerkraftregeln um.

Trotz starker Anlehnungen an andere Shooter und einer abgedroschenen Geschichte unterhält der lineare Einzelspieler-Modus rund zehn Stunden überraschend kurzweilig. Parallel sorgen Schockeffekte für aufgerichtete Nackenhärchen und verschiedene Enden sowie Mehrspieler-Modi für wiederholtes Zeitreisen.