Hawkins Taylor_cdCharmanter Glam-Ritt, der zu träumerischen Ausflügen an die nächste Bar verleitet.

Und zum zweiten Mal lädt uns der niedliche Drummer-Sunnyboy der Foo Fighters zu einem Ausritt mit seinen Recken ein. Dieser Trip macht a) Spaß und ist b) ungefähr so cool wie ein sonniges Schirmchengetränk an der Poolbar. Dessen Mix geht so: ein Schuss Slade, ein Schuss The Sweet, eine Maßeinheit Mott The Hoople, etwas ELO obendrauf – und dann alles mit Seventies-Songwriter-Sahne garnieren und mit einem Lächeln servieren! Da kann man ja gar nicht Nein sagen, auch wenn der Ausritt rein von der Spielzeit her doch nur ein kurzer Ausbruch aus dem grauen deutschen Alltags-Areal bleibt. Musikalisch allerdings umkreist Hawkins jedes Stadion, es könnte schließlich eine mögliche Spielstätte sein. Und selbst bei einem anfänglichen Foo-Feinfühler wie ›Hell To Pay‹ fällt er nicht vom Gaul. Der Mann hat’s drauf, das mit dem Reiten.