Toseland-RenegadeSportliche Leistung.

Nach mehr oder weniger erfolgreichen musikalischen Aktivitäten von Sportlern wie dem Fußballer Alexi Lalas oder dem Wrestler Chris Jericho mit seiner Band Fozzy ist Toseland ein weiterer rockender Ex-Sportsman: Und sogar ein ziemlich guter. Der ehemalige Moto-GP-Champ James Toseland, der übrigens mit Katie Melua verheiratet ist, gilt im UK schon als respektable Größe. Jetzt erscheint sein dort bereits veröffentlichtes Debüt auch bei uns. RENEGADE weiß mit flottem und druckvollem Hard Rock, der mal moderner aber meist klassischer ausfällt, durchaus zu gefallen. Kraftnummern wie ›Crash Landing‹, ›Comin‘ Ta Get Ya‹ oder die Powerballade ›Just No Way‹ sind dabei vielleicht nicht unbedingt originell, kommen aber von und gehen zu Herzen. Erinnert gerne und gut mal an Loverboy und ähnliche Größen in Sachen Hooks, Good Times-Groove und Melodien und ist vor allem vokal, riffig und kompositorisch eine souveräne und sportliche Angelegenheit. Zum Schluss wird a la ›Set The World On Fire‹ von Slash/Myles Kennedy noch mal Gas gegeben und mit dem Jimmy Barnes-ähnlichen Stampfer ›The Closer I Get‹ ein satter Schlusspunkt gesetzt.