Dass Skandinavien viele kreative Musiker hervor- bringt ist kein Geheimnis. Auch Petter Carlsen zählt zu ihnen. Der junge Musiker aus dem Norden Norwegens ist ein Meister gefühlvoller Klänge. Während sein Debüt YOU GO BIRD nur in seiner Heimat veröffentlicht und dort große Erfolge feiern konnte, kommt sein Zweitling CLOCKS DON’T COUNT nun auch endlich ins restliche Europa.

„Ich hätte nie gedacht, dass YOU GO BIRD Erfolg haben könnte“, gibt der junge Singer/Songwriter zu. „Ich meine, das war mein Debüt und ich hatte keine Ahnung, was ich von all dem halten sollte. Ich habe Jahre an diesem Album gearbeitet und war glücklich, dass es auch anderen gefiel. Und ich freue mich darüber und bin stolz, dass CLOCKS DON’T COUNT nun einer größeren Menge an Menschen zugänglich gemacht wird.“

Seine Einflüsse sind vielfältig und zum Großteil auch um einiges härter, als es sein eigener Sound vermuten lässt. „Ich hörte schon immer viel Rock und Heavy Rock“, grinst der Norweger. „Mit dieser Musik habe ich gelernt, selbst Musik zu machen. Einer der wichtigsten Songs aller Zeiten für mich ist Metallicas ›Fade To Black‹. Und eine weitere große Inspirationsquelle sind Anathema. Ihr Album ETERNITY zog sozusagen in meinem CD-Player ein und verbrachte dort eine sehr lange Zeit.“ Deren Sänger und Gitarrist Vin- cent Cavanagh singt auch auf Petters Song ›Built To Last‹. „Wir lernten uns im Tourbus kennen”, erklärt Carlsen die Zusammenarbeit. „Ich begegnete erst Danny Cavanagh. Er spielte in Oslo und ich drückte ihm spontan meine EP in die Hand. Ein paar Wochen später schrieb er mir eine Mail und sagte, dass ihm meine Musik sehr gefalle. Und plötzlich war ich Support-Act ihrer ‚We’re Here Because We’re Here’- Tour.“

Doch Carlsen braucht im Grunde keine Hilfe, um gefühlvolle und bewegende Songs zu schreiben. „Die Ideen brechen meistens einfach aus mir heraus“, lacht er. „Manchmal kommt alles auf einmal, manchmal nur einzelne Puzzleteile. Ich schreibe am liebsten nachts, wenn die Zeit keine Rolle spielt wenn ‚clocks don’t count’“.

 

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